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Dr.stom. (Univ.Belgrad) Nebojsa Ivkovic
Zahnarztpraxis - Dr.stom. (Univ.Belgrad) Nebojsa Ivkovic
Heuserstr. 11
47051 Duisburg

Telefon: (0203) 2 47 13
Fax: (0203) 2 47 72
E-Mail: info@ivkovic-duisburg.de

Wir freuen uns auf Ihren Besuch in unserer Zahnarztpraxis Claudia Keller in Bochum.




Unsere Sprechzeiten:

Montag, Dienstag & Donnerstag

09:00 bis 12:00 Uhr
15:00 bis 18:00 Uhr
Mittwoch & Freitag
09:00 bis 12:00 Uhr

Termine nach Vereinbarung!
Um Ihnen Wartezeit zu ersparen vereinbaren Sie bitte vor Ihrem Praxisbesuch einen Termin mit uns. Für Schmerzpatienten gibt es eingeplante Akutsprechzeiten / Pufferzeiten. Um Ihnen auch hier eine möglichst kurze Wartezeit zu garantieren, erkundigen Sie sich bitte vorab telefonisch, wann es zeitlich günstig ist, zu uns zu kommen.


Implantologie

Zahnimplantate ersetzen die verloren gegangene Zahnwurzel und werden operativ in den Knochen von Ober- oder Unterkiefer eingesetzt. Diese künstlichen Zahnwurzeln haben ein Innengewinde, in das Aufbauten für die künstliche Zahnkrone eingeschraubt werden können. Nach Einsetzen der Implantate erfolgen Einheilvorgänge im Knochen, die im Ergebnis nach drei bis sechs Monaten eine feste Verbindung zwischen Implantat und Knochen erwarten lassen.

Wenn die künstliche Zahnkrone auf dieses Implantat aufgesetzt ist, hat die Implantatkrone im Mund das gleiche Aussehen wie ein natürlicher Zahn. Das Implantat fühlt sich wie ein eigener fester Zahn an und ist beim Kauen genauso belastbar. Die statistische Erfolgsaussicht liegt mit über 90 Prozent - verglichen mit anderen medizinischen Behandlungen - extrem hoch.

Vorteile von Implantaten
Der Ersatz eines einzelnen fehlenden Zahnes durch ein Implantat statt durch eine Brücke schont die Substanz der sonst notwendigerweise zu beschleifenden Ankerkronen. Das ist besonders erstrebenswert, wenn diese Zähne noch weitgehend karies- und füllungsfrei sind. Fehlen schon so viele Zähne, dass Brücken nicht mehr möglich sind, kann durch das Einsetzen von mehreren Implantaten herausnehmbarer Zahnersatz vermieden werden. Außerdem kann Totalprothesen durch Implantate wieder Halt gegeben werden.

Aus welchem Material bestehen Implantate?
Implantate für den Ersatz von Zahnwurzeln bestehen in den allermeisten Fällen aus Titan, einem Metall mit extrem guter Bioverträglichkeit. Allergien gegen diesen Werkstoff sind nicht bekannt. Titan erfüllt außerdem die Kriterien "hohe Belastbarkeit" (Kaubelastung) und "Langlebigkeit", weshalb dieses Material auch in anderen medizinischen Disziplinen eingesetzt wird. An der Entwicklung von Zirkonoxidimplantaten (Hochleistungskeramik) wird zur Zeit gearbeitet.

Was zahlt die Krankenversicherung?
Gesetzlich versicherte Patienten erhalten je nach Befund ihres Gebisses (Zahl und Verteilung der eigenen Zähne) einen Festzuschuss zur zahnprothetischen Behandlung. Dieser Festzuschuss ist immer gleich und unabhängig davon, wie aufwändig oder weniger aufwändig die Lückenversorgung durchgeführt wird. Der gesetzlich versicherte Patient erhält also auch einen Zuschuss zur Behandlung, wenn er sich statt konventionellen Zahnersatzes Implantate setzen lässt. Die Implantatbehandlung ist eine kostenaufwändige Behandlungsmethode, entsprechend hoch fällt auch der Selbstbehalt des Versicherten aus. In manchen privaten Versicherungstarifen sind Implantate ausgeschlossen; auch die Beihilfe zahlt je nach geltender Verordnung nur in sehr geringem Umfang oder gar nicht für eine Implantatbehandlung. Alle Patienten sollten im Vorfeld einer Implantatbehandlung einen möglichst genauen Heil- und Kostenplan erstellen lassen und dem jeweiligen Versicherungsträger vorlegen, damit die Höhe der selbst zu tragenden Kosten klar ist.

Voraussetzungen
Der Patient muss nicht nur zahnärztlich sondern auch ärztlich gründlich untersucht werden, um Erkrankungen, die eine Implantation unmöglich machen, auszuschließen. Hier kommen insbesondere Knochenstoffwechselstörungen in Betracht. Ein bestehender Diabetes mellitus gilt heute nicht mehr als Kontraindikation, muss aber korrekt eingestellt sein. In der Vorbehandlung, die der Untersuchung folgt, werden alle erkrankten Zähne und Zahnfleischentzündungen behandelt.

Steht bei umfangreichem oder schon lange zurückliegendem Zahnverlust nicht mehr ausreichend Knochensubstanz zur Verfügung, um die Implantate einzusetzen, können spezielle Verfahren zum Aufbau des fehlenden Knochens hilfreich sein. Die Gesamtbehandlungsdauer wird hierdurch allerdings verlängert. Ausführliche Informationen zum Thema finden Sie im Untermenüpunkt "Knochenaufbau (Augmentation)".

Die Implantation selbst ist im Regelfall ein risikoarmer, kleiner, chirurgischer Eingriff, der unter örtlicher Betäubung vorgenommen werden kann. Manche Patienten lassen die Behandlung trotzdem in Vollnarkose durchführen. Der Eingriff verursacht zumeist weniger Beschwerden als die Entfernung eines natürlichen Zahnes. Nach einer Einheilphase von einigen Monaten sind diese künstlichen Zahnwurzeln fest im Knochen verankert.

Wer führt Implantationen durch?
Grundsätzlich kann jeder chirurgisch erfahrene Zahnarzt oder Oralchirurg eine Implantation durchführen und die prothetische Versorgung vornehmen. Er sollte eine Weiterbildung auf diesem Gebiet absolviert haben. Eine offizielle Fachbezeichnung „Implantologe“ gibt es noch nicht. Vielfach werden Implantatbehandlungen im Team von Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen und prothetisch arbeitenden Zahnärzten durchgeführt.

Gewissenhafte Pflege ist unverzichtbar für den Erfolg!
Implantate der allgemein-medizinischen Chirurgie, wie Hüftgelenksprothesen oder Herzklappen, sind allseitig von körpereigenem Gewebe umgeben. Im Gegensatz hierzu stehen die im Knochen verankerten Zahnimplantate über den zahnprothetischen Aufbau mit der Mundhöhle in Verbindung. Dadurch kommt der gewissenhaften Mundhygiene für den Langzeiterfolg von Implantaten eine besonders große Bedeutung zu. Rauchen kann - wie für den Erhalt der eigenen Zähne - auch für Implantate gefährlich werden.

Wie geht eine Implantation genau vor sich?
Der Implantologe hat im Vorfeld der Implantation durch Röntgen, DVT (digitales Volumentomogramm = dreidimensionales Bild) oder Computertomogramm ein genaues Bild der Knochensituation im Implantationsbereich gewonnen und entschieden, wie die Operation durchgeführt werden soll. Die Durchführung der Operation wird vorher, möglichst in einem gesonderten Termin, ausführlich mit dem Patienten besprochen.

Man unterscheidet die geschlossene und die offene Implantateinheilung: In beiden Fällen wird der Kieferbereich örtlich betäubt.

Wie lange heilen Implantate ein?
Implantate heilen im Unterkiefer zwei bis drei Monate und im Oberkiefer aufgrund der niedrigeren Knochendichte vier bis sechs Monate ein. In dieser Zeit wachsen die Knochenzellen intensiv auf den künstlichen Zahnwurzeln fest. („Osseointegration“). Nach einer hohen Anfangsfestigkeit besteht - bedingt durch die Knochenumbauvorgänge - zwischenzeitlich eine verminderte Implantatfestigkeit, die bis zum Ende der Einheilphase wieder ansteigt. Nach Knochenaufbauten können diese Zeiten verlängert sein. In dieser Zeit sollten die Implantate möglichst nicht oder kaum belastet werden.

Sofortimplantation – Sofortbelastung
Prinzipiell muss der Knochen zum Zeitpunkt der Implantation absolut entzündungsfrei sein. Wurde vorher ein entzündeter Zahn entfernt, muss ca. drei bis vier Monate bis zur Implantation gewartet werden, bis der Knochen sicher ausgeheilt ist. Wird ein Zahn z. B. durch einen Unfall verloren und das Zahnfach ist unbeschadet und entzündungsfrei, kann das Implantat auch sofort gesetzt werden.

Sofortimplantation bedeutet aber nicht Sofortbelastung. Zunächst wird auch das Sofortimplantat mit einem Provisorium versorgt, das soweit wie möglich nicht der Kaubelastung ausgesetzt ist. Belastungen sind beim ansonsten zahnlosen Kiefer kaum vermeidbar, weil notwendigerweise die Prothesen kurze Zeit nach der Implantation wieder eingesetzt werden müssen. Im Regefall wird die endgültige Implantatprothese nach zwei bis drei Monaten eingesetzt. Im zahnlosen Unterkiefer ist es jedoch auch möglich, die komplette Arbeit binnen 48 Stunden fertig zu stellen, so dass dann auch sofort belastet werden kann.

Auch im teilbezahnten Kiefer ist in besonderen Situationen manchmal eine Sofortbelastung möglich. Dieses Vorgehen bleibt jedoch zunächst nur wirklich ausgewählten Fällen vorbehalten.

Wie lange halten Implantate?
Gesicherte Langzeitstudien, die seit über 30 Jahren durchgeführt werden, bestätigen eine Erfolgsrate von über 90% bei einem Beobachtungszeitraum von zehn Jahren. Auch nach 20 Jahren liegt die Erfolgsrate der Implantate bei über 80%, so dass die Implantatüberlebensrate einen vergleichbaren Verlauf nimmt, wie die Überlebensrate von Zähnen im natürlichen Alterungsprozess.

Prothetische Versorgung der Implantate
Nach Beendigung der Einheilphase und gegebenenfalls Freilegung der Implantate wird vom Zahnarzt die so genannte Suprakonstruktion angefertigt. Zu diesem Zwecke werden die Implantatverschlussschrauben gegen andere Hilfsteile ausgetauscht. Das Austauschen dieser „Schrauben“ ist eine völlig harmlose Sache. Abdrücke, Kieferrelationsbestimmungen, Farbauswahl etc. entsprechen im Wesentlichen dem normalen Vorgehen bei der Herstellung von Zahnersatz.